Zwölf ketzerische Gedanken über den Sinn und Unsinn von Masken (und die persönliche Verantwortung de

  1. Es ist zu unterscheiden zwischen der Effektivität eines Mund-Nasen-Schutzes zu einem gegebenen Moment und der Effektivität eines umfassenden Maskenzwangs.

  2. Es ist zu unterscheiden zwischen einem etwaigen unmittelbaren Nutzen (dem Eindämmen von Aerosolen) und den langfristigen Folgen des Maskentragens für ein Individuum.

  3. Es sind bezüglich der Effektivität die unterschiedlichen Arten von Masken sowie ihre fachgerechten Handhabung in Betracht zu ziehen. In den Verordnungen wird allerdings dazu nichts näher spezifiziert, was den gesamtgesellschaftlichen Nutzen eines Maskenzwangs äußerst fraglich macht.

  4. Es ist zu unterscheiden zwischen den Nebenwirkungen für Menschen, die die Maske nur kurzzeitig und ohne Kontraindikationen tragen, und denen, die zum Tragen über lange Zeit gezwungen werden und darunter leiden (vor allem Kinder).

  5. Es ist zu unterscheiden zwischen einer gut begründeten und kommunizierten Empfehlung und einem staatlich verordneten und sanktionierten Gebot. Zudem ist, wie bei jedem obrigkeitlichen Eingriff, der Zuwachs an Kontrolle, Überwachung, Bürokratismus, Denunziantengeist und politischer Macht in Rechnung zu stellen.

  6. Es ist daher vor allem die Verhältnismäßigkeit einer derart umfassenden und einschneidenden Maßnahme in Betracht zu ziehen.

  7. Der (Un-)Wert einer verordneten „Maskenpflicht“ liegt auch in der Leugnung und zwischenzeitlichen Aussetzung von Selbstständigkeit, Informiertheit, Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortung der Menschen. Zudem changiert der symbolische Wert der Maske zwischen Angst, Aberglaube, Tugendhuberei, Fügsamkeit und (oft uninformiertem) Behördenvertrauen. Masken zu tragen bzw. die Anordnungen nicht zu hinterfragen, wird mehr und mehr zu einem Zeichen dafür, auf der „richtigen Seite“ (der des Zeitgeistes) zu stehen, und so zu einem Symbol der gesellschaftlichen Spaltung.

  8. Der Doppelstandard und die Heuchelei von Politikern und Prominenten, die jegliche Kritik hetzerisch diffamieren, sich selber aber (im Privaten o. ä.) nicht an die Maskenpflicht halten, ist als skandalös anzuprangern.

  9. Es ist zu beachten, ob die Einführung von Maßnahmen wie der Maskenpflicht deutlich und klar befristet und an ein nachvollziehbares Kriterium gebunden ist, oder ob sie, wie die Kaiserliche Schaumweinsteuer, durch Kritiklosigkeit, Gewöhnung und Faulheit zur Neuen Normalität wird.

  10. Es ist zu betrachten, ob die Maskenpflicht nur eine relativ harmlose Vorstufe in dem globalen Echtzeit-Milgram-Experiment ist, das wir derzeit erleben dürfen. Es ist für jeden einzelnen zu fragen, ob es zu weiteren, invasiveren Eingriffen in Alltag und Selbstbestimmung der Menschen kommen wird, und ab welcher Maßnahme er oder sie das Nicht-Mitmachen über das Abnicken stellen wird.

  11. Es ist zu bedenken, dass durch uninformiertes und kritikloses Akzeptieren (sowohl von als sinnvoll als auch als sinnlos erscheinenden) Regeln der Mensch nicht nur selbstverschuldet unmündig macht, sondern auch eine Gewöhnung an ein dauerhaftes Regieren durch Verordnungen, die nicht mehr parlamentarisch legitimiert sind, erleichtert.

  12. Es ist zu beobachten, dass die etwaigen Nebenfolgen und Kollateralschäden für die physische und psychische Gesundheit vor allem der Kinder, für Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Freiheit der Bürger sowie für die Mentalität einer offenen Gesellschaft in keinster Weise in Betracht gezogen werden. Diese bedenklichen Auswirkungen und die berechtigen Bedürfnisse der zum Befehlsempfänger mutierten Bürger mit dem erhofften Nutzen einer Infektionseindämmung abzuwägen und miteinzubeziehen (d. h. die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen), sollte in einer funktionierenden freien Gesellschaft eigentlich selbstverständlich sein.

Alle Quellen zu Studien über MNS und Masken hier: https://t.me/gunnarkaisertv

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